Denkmalschutzimmobilien

Denkmalschutzimmobilien sind Gebäude, die von besonderer geschichtlicher, künstlerisch-architektonischer oder städtebaulicher Bedeutung sind. Dies gilt auch für historisch bedeutende Industriebauten.


Schöne Architektur, attraktive Lagen, großzügige, individuelle Grundrisse und Gestaltungen: Das Wohnen und Arbeiten in historischen Gebäuden ist äußerst attraktiv.

Denkmalgeschütze Bauten umgibt ein Flair der Exklusivität, als schützenswertes Kulturgut und Zeugnis der Vergangenheit.

 

Hochwertig sanierte Denkmalimmobilien gelten als relativ risikoarme Kapitalanlage bzw. verlässlicher Baustein der Altersvorsorge.

Steuerliche Förderung von Erwerb und Sanierung der Denkmalimmobilie sowie laufende Mieteinnahmen versprechen derzeit eine attraktive Verzinsung.

Eine Besonderheit und zugleich zu beachten ist, dass nach den deutschen Steuergesetzen, der Erwerb der Denkmalimmobilie im nicht sanierten Zustand erfolgen muss, damit die entstehenden Sanierungskosten steuerlich abzugsfähig sind. D. h. der Investor kauft zum Zeitpunkt des Kaufvertragsabschlusses im Prinzip altes Gemäuer und einen Grund- und Bodenanteil. Deshalb ist es wichtig sich den Bauträger im Vorfeld genau anzusehen und Musterwohnungen bzw. Referenzobjekte zu besichtigen.
Die Anerkennung der steuerlichen Absetzbarkeit der Sanierungskosten für Denkmalimmobilien erfolgt erst nach Beendigung der Baumaßnahme. Insofern kann die prognostizierte Anerkennung der steuerlichen Abschreibung von der tatsächlichen Anerkennung abweichen. Die Abweichungen sind jedoch erfahrungsgemäß geringfügig, da erfahrene Bauträger mit den zuständigen Behörden im Vorfeld bereits die Fakten hierzu abgeklärt haben.

Die Steuervorteile bei denkmalgeschützten Gebäuden sowie  Gebäuden, die in Sanierungsgebieten oder städtebaulichen Entwicklungsbereichen liegen, ergeben sich nach den Paragraphen 7 h, 7 i und 10f Einkommensteuergesetz (EStG) wie folgt:

Alle von der Denkmalschutzbehörde anerkannten Aufwendungen für Instandsetzungs- und Modernisierungsmaßnahmen zur Erhaltung, Erneuerung und funktionsgerechten Verwendung (Herstellungskosten) sind bis zu 100 % (bei selbstgenutztem Wohneigentum zu 90 %) steuerlich abzugsfähig .

  • Bei vermietetem Wohneigentum können Sanierungskosten nach § 7h und § 7i EStG über 8 Jahre zu jeweils 9 % und über weitere 4 Jahre zu jeweils 7 % abgeschrieben werden, somit zu 100 % über 12 Jahre.
  • Bei selbstgenutztem Wohneigentum können die Sanierungskosten nach § 10f EStG über 10 Jahre zu jeweils 9 % abgeschrieben werden, somit zu 90 % über 10 Jahre.

Des Weiteren kann der Kaufpreis eines vor 1925 errichteten Gebäudes über 40 Jahre mit jeweils 2,5 % abgeschrieben werden, somit zu 100 % über 40 Jahre bzw. zu 30 % über 12 Jahre.

Der Kaufpreis eines nach 1924 errichteten Gebäudes kann über 50 Jahre mit jeweils 2 % abgeschrieben werden, somit zu 100 % über 50 Jahre bzw. zu 24 % über 12 Jahre.

 

 

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